Pinker Ranger – Rassistische Plattformen kentern live auf dem #39C3

Pinker Ranger – Rassistische Plattformen kentern live auf dem #39C3

Moin, du da draußen. Setz dich mal mit mir an Deck, während der salzige Wind durch die Takelage pfeift, und lass uns 'ne Fahrt durch 'nen frischen digitalen Sturm machen – nich über Wellen aus Wasser, sondern über die giftigen Strömungen im Netz, wo Hass wie 'n alter Piratenschoner lauert. Heute graben wir uns durch die Aktion vonMartha Root auf dem #39C3 in Hamburg, wo sie im Kostüm des pinken Power Rangers live 'ne Ladung rassistischer Webseiten über Bord geworfen hat. Dat is 'ne Geschichte, die wie 'n plötzlicher Orkan über die See fegt, und ich frag mich gleich: Is dat der richtige Kurs, oder steuern wir in 'nen finsteren Nebel aus Ethik und Gesetzen? Pack die Laterne, wir tauchen ab in die Tiefen – mit 'nem scharfen Blick auf die Maschinenräume, wo der Code wie 'n alter Kompass dreht.

Der Sturm bricht los – Chaos auf der Bühne

Alles fängt an Ende Dezember 2025 auf dem 39. Chaos Communication Congress in Hamburg, 'nem Hafen für Hacker, Aktivisten und all die, die die digitalen Gewässer kartografieren. Martha Root, 'ne Sicherheitsforscherin und Aktivistin, steigt auf die Bühne, verkleidet als pinker Power Ranger – dat Kostüm wie 'n Signalfeuer in der Nacht, dat sagt: Hier kommt 'ne Heldin, die nich nur redet, sondern handelt. Gemeinsam mit den Journalisten Eva Hoffmann und Christian Fuchs von der Zeit hält sie 'nen Vortrag mit dem Titel

The Heartbreak Machine: Nazis in the Echo Chamber

Dat is wie 'n Logbucheintrag über die dunklen Buchten, wo rechte Plattformen wie Haifische kreisen.

Und dann der Höhepunkt: Am Ende des Talks wischt Root live die Server von drei rassistischen Sites leer – WhiteDate, WhiteChild und WhiteDeal. WhiteDate, dat is so 'n Tinder für Nazis, wo nur "weiße" Singles ankuppeln sollen, mit über 6.500 Nutzern, meist Macker, die ihre "reine" Linie wahren wollen. WhiteChild matcht Sperma- und Eizellenspenden für White Supremacists, wie 'n kranker Frachtkahn für genetischen Müll. Und WhiteDeal? Dat is 'n Taskrabbit für Rassisten, 'n Marktplatz, wo Jobs nur unter Gleichgesinnten gehandelt werden – allesamt Schiffe, die Gift in die See pumpen.

Root läuft 'ne Skript, und zack, sind die Sites weg, inklusive E-Mails und Social-Media-Präsenzen. Die Zuschauer jubeln, als wär's 'n Feuerwerk über'm Hafen. Der Admin der Plattformen jault auf X:

Sie löschen öffentlich all meine Webseiten, während das Publikum jubelt. Das ist Cyberterrorismus

Tja, dat klingt wie 'n Kapitän, der seinen lecken Rumpf nich flicken konnte und nun die Wellen verflucht. Aber lass uns die Luke zum Maschinenraum aufreißen und schauen, wie dat technisch gelaufen is – dat is der Kern, wo der Motor tuckert.

Licht im Nebel – Die technische Wahrheit im Maschinenraum

Hier wird's spannend, wie 'n Blick in 'nen alten Schiffsplan. Martha Root hat nich einfach blind draufgehauen; sie hat die Sites infiltriert wie 'n geschickter Lotsenfisch, der durch die Riffe schlüpft. Zuerst: Die Plattformen hatten 'ne miserable Sicherheitsnavigation – "poor cybersecurity hygiene", dat würd sogar deine Oma's altes AOL-Konto erröten lassen. Bilder der Nutzer steckten voller Geolocation-Metadaten, dat is wie 'n Kompass, der direkt auf die Haustür zeigt, mit 'nem Haufen peinlicher Selfies obendrauf.

Root hat AI-Chatbots als Lockvögel eingesetzt, um die Verifizierung zu umschiffen. Die Bots wurden als "weiß" bestätigt und konnten so in die Echoschambers eintauchen. Dat is wie 'ne falsche Flagge hissen, um den Feind zu täuschen – die KI hat Gespräche geführt, Infos aus den Nutzern rausgekitzelt und Profile runtergeladen. Kein brutales Hacking nötig; teilweise reichte 'n simpler URL-Trick wie "download-all-users/" ans Top-Level-Domain anhängen, um alles zu saugen. Dat zeigt, wie wackelig die Takelage war: Keine richtigen Firewalls, keine Verschlüsselung, die wie 'n solider Anker hält.

Dann das Scraping: Root hat öffentliche Daten von WhiteDate gezogen – Namen, Bilder, Beschreibungen, Alter, Orte, Geschlecht, Sprache, Rasse und mehr. Keine E-Mails oder Passwörter, aber genug, um 'ne Karte zu basteln, wo die Haie lauern. Die Daten landeten bei DDoSecrets als "WhiteLeaks" – 100 Gigabyte, nur für Journalisten und Forscher zugänglich, nich für die breite See. Und live auf der Bühne: Remote-Wipe der Server, wie 'n Torpedo, der den Kiel durchbohrt. Die Sites sind immer noch offline, treiben wie Wracks in der Strömung.

Technisch is dat 'ne Meisterleistung in der Kunst des digitalen Sabotage – AI als Köder, Scraping als Netz auswerfen, und der Wipe als finaler Sturmstoß. Aber ich kauf dat nich so einfach; in der IT-Seefahrt weiß man, dat jeder Angriff Wellen schlägt. Lass uns mal die Segel drehen und hinterfragen, wat da wirklich tuckert.

Die Wendung – Doch der Kurs stimmt mich misstrauisch

Nun zum salzigen Teil: Is dat der wahre Wind, oder segelt da wat unter falscher Flagge? Martha Root sagt:

**Stell dir vor, du nennst dich 'Herrenrasse', aber vergisst, deine eigene Site zu sichern – vielleicht erst mal WordPress hosten meistern, bevor du die Weltherrschaft ansteuerst.**

Dat klingt witzig, wie 'n Matrose, der den Kapitän auslacht, aber ich frag mich: Wo endet Aktivismus und wo beginnt Vigilantentum? Die Aktion is wie 'n Piratenüberfall auf feindliche Schiffe – nobel im Ziel, aber riskant in der Methode. Dat Löschen von Servern, dat Leaken von Daten, dat riecht nach 'nem Sturm, der auch unschuldige Boote trifft.

Skeptisch betrachtet: Die Sites waren hassgetränkt, klar, aber dat Netz is 'ne freie See, und Löschungen ohne Gerichtsurteil – dat is wie 'n Kapitän, der selbst Richter spielt. Der Admin nennt's Cyberterrorismus, und ehrlich, aus seiner Sicht hat er recht; aus Roots Sicht is's 'n Befreiungsschlag. Aber wat, wenn dat Präzedenz setzt? Heute rassistische Plattformen, morgen vielleicht politische Foren, die jemandem nich passen. Ich hab in der IT schon oft gesehen, wie gute Absichten zu 'nem Single Point of Failure werden – 'nem wackeligen Bolzen, auf dem alles hängt.

Und die Ethik? Dat Leaken von Geodaten is wie 'n Leuchtturm, der die Position verrät – praktisch Hausadressen mit Selfies. DDoSecrets hält's zurück, aber wat, wenn's in falsche Hände gerät? Root hat Nazis mit Bots verlieben lassen, Infos rausgeholt – clever, aber is dat nich 'ne Form von Social Engineering, dat wir sonst als Angriff verdammen?

Die Geschlechterverteilung auf WhiteDate, 86% Männer, macht sie zur "Smurf-Village"-Utopie, sagt Root spöttisch. Aber hinterfrag ich: Wer entscheidet, wat Hass is? Die Journalisten von Die Zeit haben die Sites schon im Oktober 2025 enttarnt, also war's nich neu – war die Live-Löschung nötig, oder 'n Spektakel für Applaus?

In der großen Ozean der Intrigen seh ich Firmen wie Hosting-Provider, die nun wachsam werden müssen. Der Admin droht mit Konsequenzen, und Root hat seinen X-Account kurz gekapert. Dat is 'ne Eskalation, wie 'n Duell auf hoher See. Ich sag: Schau hinter die Takelage, hinterfrag solche Spielchen – dat Netz braucht Regeln, nich nur Helden in Kostümen.

Mein salziger Blick ins Logbuch

Zum Schluss: Dat war 'ne Fahrt durch 'nen Sturm, wo 'n pinker Ranger rassistische Schiffe versenkt hat – technisch brillant, mit AI als Köder und Scraping als Harpune. Martha Root hat 'ne Welle geschlagen, die Hassplattformen offline nimmt, und dat Publikum jubelt wie Matrosen bei Land in Sicht. Aber ich bleib wachsam; der Ozean is unberechenbar, und Vigilantismus kann den Kurs verzerren. Dat Netz soll frei bleiben, aber sicher – wie 'ne See ohne Piraten. Logbucheintrag beendet.

Status: Kurs aufklärend, aber stets auf Wache.

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Quellenangaben

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Mullvad wechselt den Kurs: WireGuard-Go über Bord, GotaTun an Deck

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